WISSEN KOMPAKT

Glossar zu Datenschutz und Informationssicherheit

Fachbegriffe aus Datenschutz, Informationssicherheit und Compliance verständlich erklärt. Das Glossar unterstützt Sie dabei, Anforderungen besser einzuordnen und Zusammenhänge schneller zu erfassen.

Domain-Sicherheit umfasst alle technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz einer Internetdomain vor unberechtigten Änderungen, Missbrauch, Manipulation und Ausfällen. Dazu gehören insbesondere der Schutz des Domainkontos, sichere DNS-Einstellungen, E-Mail-Authentifizierung, Zertifikate und geregelte Zuständigkeiten.

Lesezeit: 4 Min.

Die Datenschutz-Grundverordnung – kurz DSGVO – ist die zentrale europäische Regelung für den Schutz personenbezogener Daten. Sie legt fest, unter welchen Voraussetzungen Unternehmen und Organisationen personenbezogene Daten verarbeiten dürfen und welche Rechte betroffene Personen besitzen.

Lesezeit: 3 Min.

Ein Datenschutzmanagementsystem – kurz DSMS – bündelt Zuständigkeiten, Prozesse, Dokumentationen und Kontrollen, mit denen ein Unternehmen Datenschutz systematisch organisiert und dauerhaft nachweisbar umsetzt.

Lesezeit: 4 Min.

Eine interne Meldestelle ist eine unabhängige Anlaufstelle innerhalb oder im Auftrag eines Unternehmens, an die Beschäftigte Hinweise auf bestimmte Rechtsverstöße vertraulich melden können. Sie nimmt Meldungen entgegen, prüft deren Stichhaltigkeit, kommuniziert mit der hinweisgebenden Person und veranlasst angemessene Folgemaßnahmen.

Lesezeit: 5 Min.

Ein Informationssicherheitsmanagementsystem – kurz ISMS – ist ein organisatorischer Rahmen, mit dem ein Unternehmen seine Informationssicherheitsrisiken systematisch erfasst, bewertet und behandelt. Es verbindet Verantwortlichkeiten, Richtlinien, technische Maßnahmen, Kontrollen und kontinuierliche Verbesserung zu einem dauerhaft steuerbaren Prozess.

Lesezeit: 4 Min.

ISO/IEC 27001 ist ein international anerkannter Standard für Informationssicherheitsmanagementsysteme. Er beschreibt Anforderungen, mit denen Unternehmen Informationssicherheitsrisiken systematisch steuern, geeignete Schutzmaßnahmen umsetzen und die Wirksamkeit ihres ISMS regelmäßig überprüfen können.

Lesezeit: 4 Min.

Ein IT-Gutachten ist eine fachlich begründete und nachvollziehbar dokumentierte Bewertung eines konkreten informationstechnischen Sachverhalts. Es beantwortet festgelegte Fragestellungen auf Grundlage technischer Untersuchungen, verfügbarer Unterlagen, anerkannter Methoden und der besonderen Sachkunde des Gutachters.

Lesezeit: 5 Min.

Die IT-Revision ist die systematische und möglichst unabhängige Prüfung von IT-Systemen, IT-Prozessen und organisatorischen Kontrollen. Sie bewertet, ob die Informationstechnik sicher, ordnungsgemäß, wirtschaftlich und nachvollziehbar betrieben wird und ob bestehende Vorgaben tatsächlich eingehalten werden.

Lesezeit: 5 Min.

KI-Compliance bezeichnet die Gesamtheit der rechtlichen, organisatorischen und technischen Maßnahmen, mit denen Unternehmen künstliche Intelligenz regelkonform und verantwortungsvoll einsetzen. Dazu gehören insbesondere die Prüfung eingesetzter KI-Systeme, klare Zuständigkeiten, Datenschutz, Informationssicherheit, menschliche Kontrolle, Transparenz und die notwendige KI-Kompetenz der Beschäftigten.

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M365-Sicherheit umfasst die technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz einer Microsoft-365-Umgebung. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Benutzerkonten, Zugriffsrechte, Endgeräte, E-Mails, Dateien, Cloud-Dienste und administrative Einstellungen.

Lesezeit: 4 Min.

NIS-2 ist eine europäische Richtlinie zur Stärkung der Cybersicherheit in besonders relevanten Wirtschafts- und Verwaltungsbereichen. Sie verpflichtet erfasste Einrichtungen unter anderem zu einem systematischen Risikomanagement, angemessenen Sicherheitsmaßnahmen, geregelten Meldeprozessen und einer stärkeren Verantwortung der Geschäftsleitung.

Lesezeit: 5 Min.

Ein Schulungskonzept ist ein strukturierter Plan für die Vermittlung von Wissen, Fähigkeiten und Verhaltensregeln an Beschäftigte. Es legt fest, welche Zielgruppen zu welchen Themen, in welchem Umfang, mit welchen Methoden und in welchen Abständen geschult werden.

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Ein Schwachstellen-Scan ist eine automatisierte technische Prüfung von IT-Systemen, Netzwerken, Servern, Anwendungen oder Webseiten auf bekannte Sicherheitslücken, Fehlkonfigurationen und veraltete Softwarestände. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Bewertung und Priorisierung notwendiger Sicherheitsmaßnahmen.

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TISAX ist ein von der Automobilindustrie entwickeltes Prüf- und Austauschverfahren für Informationssicherheit. Unternehmen können damit nachweisen, dass sie festgelegte Sicherheitsanforderungen erfüllen, und ihre Prüfergebnisse kontrolliert mit Geschäftspartnern austauschen.

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Eine Webseitenprüfung ist die strukturierte Analyse einer Website auf technische Schwachstellen, Fehlkonfigurationen, Datenschutzrisiken, unsichere Schnittstellen und organisatorische Mängel. Ziel ist es, konkrete Risiken sichtbar zu machen und daraus nachvollziehbare Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten.

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